Bremen
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Städte in Bremen
Wetter und Klima in Bremen
Bremen ist Stadtstaat und Bundesland mit einem gemäßigten, maritim geprägten Klima an der Weser — milde Winter, gemäßigte Sommer und viel Wind.
Was bestimmt das Wetter in Bremen?
Bremen liegt im Nordwesten Deutschlands an der Weser, rund 60 km von der Nordseeküste entfernt, und ist als Stadtstaat gleichzeitig Bundesland (zusammen mit Bremerhaven, das rund 60 km nördlich liegt und als zweite Stadt zum Land Bremen gehört). Die Lage in der nordwestdeutschen Tiefebene und die Nähe zur Nordsee prägen das Klima deutlich: maritime Luftströmungen sorgen für milde Winter, gemäßigte Sommer und ganzjährig verteilten Niederschlag.
Die vorherrschende Windrichtung ist westlich, und die atlantischen Tifs erreichen Bremen nach dem norddeutschen Flachland meist unvermindert — das Land ist flach, es gibt keine Gebirgsriegel. Die Weser fungiert als Korridor für feuchte Luft und als Wetterbahn, über die Sturmtiefs im Herbst und Winter die Stadt erreichen.
Wie ist das Klima in Bremen?
Das Klima ist ozeanisch mit einem Jahresmittel von rund 9 bis 10 °C und geringen Temperaturschwankungen. Die Sommer sind gemäßigt, mit Höchstwerten um 22 bis 25 °C und selten Extremhitze. Die Winter sind mild, mit Höchstwerten um 4 bis 6 °C und nur mäßigem Frost; Schnee fällt gelegentlich, bleibt aber selten lange liegt.
Der Niederschlag ist mit rund 700 bis 800 mm moderat und verteilt sich gleichmäßig über das Jahr, mit einem leichten Herbstmaximum durch die Sturmsaison. Eine Besonderheit ist der Wind, der in der offenen Stadt oft kräftig weht und die gefühlte Temperatur im Winter deutlich unter die gemessene drückt. Auch die relative Luftfeuchtigkeit ist hoch, was Schwüle im Sommer und Nebel im Herbst und Winter begünstigt.
Welche Räume prägen das Wetterbild?
Die Bremer Innenstadt hat eine leichte Wärmeinsel, aber sie ist weniger ausgeprägt als in Großstädten des Binnenlandes, weil die Weser und die umgebenden Marschländer temperaturausgleichend wirken. Bremerhaven an der Mündung der Weser in die Nordsee ist deutlich maritimer — kühler im Sommer, milder im Winter und windiger als das Binnen-Bremen.
Das Umland (die kreisfreie Stadt Bremen umschließt Teile Niedersachsens) ist landwirtschaftlich geprägt und hat ein gemäßigtes, niedersächsisches Klima. Wer von Bremen nach Bremerhaven fährt, merkt den maritimen Einfluss: im Sommer ist es an der Küste mehrere Grad kühler, im Winter etwas milder, und der Wind ist fast immer stärker.
Wann kommt welches Wetter in Bremen?
Der Frühling ist kühl und kommt langsam in Gang; im März weht oft noch ein frischer Wind, und die ersten warmen Tage kommen meist erst im April. Der Sommer ist gemäßigt warm, mit Höchstwerten um 22 bis 25 °C und selten über 30 °C; die Weser und die umgebenden Seen bieten dann willkommene Abkühlung.
Der Herbst ist wechselhaft und sturmanfällig — viele der starken Herbststürme treffen die nordwestdeutsche Küste zuerst. Der Winter ist meist mild und schneearm, mit Frosttagen und gelegentlich Schnee, aber selten Dauerfrost. Für Skifahrer ist Bremen nicht der Ort; Winterwanderungen an der Weser oder ins Umland sind dagegen eine ruhige Alternative.
Regionalklima: redaktionell aufbereitet nach Daten des Deutschen Wetterdienstes und geografischer Lage. Die aktuelle Vorhersage oben stammt aus dem DWD-ICON-Modell über Open-Meteo.
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