Mecklenburg-Vorpommern
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Städte in Mecklenburg-Vorpommern
Wetter und Klima in Mecklenburg-Vorpommern
Mecklenburg-Vorpommern an der Ostseeküste ist das am dünnsten besiedelte Bundesland — maritime Milde an der Küste, kontinentalere Züge im Binnenland und die Inseln als eigene Wetterzone.
Was bestimmt das Wetter in Mecklenburg-Vorpommern?
Mecklenburg-Vorpommern im Nordosten Deutschlands reicht von der Ostseeküste (mit Rügen, Usedom, dem Darß) über die Mecklenburgische Seenplatte bis in das westpommersche Binnenland. Die Lage an der Ostsee und die Nähe zur offenen See prägen das Klima deutlich — die Ostsee wirkt als Wärmespeicher, der die Küste im Sommer kühler und im Winter milder macht als das Binnenland. Die Mecklenburgische Seenplatte in der Mitte hat ein Übergangsklima, das schon deutlich kontinentalere Züge trägt.
Die vorherrschende Windrichtung ist westlich, und die atlantischen Tifs erreichen MV nach den westdeutschen und norddeutschen Flachländern meist abgeregnet — das Binnenland ist mit Jahresniederschlägen um 550 bis 600 mm relativ trocken. An der Küste ist der Niederschlag etwas höher und der Wind deutlich stärker; die Ostsee-Inseln sind ihre eigene Wetterzone.
Wie ist das Klima in Mecklenburg-Vorpommern?
Das Klima ist maritim bis subkontinental, mit Jahresmitteln von 8 bis 9 °C an der Küste und im Binnenland. Die Sommer sind gemäßigt, mit Höchstwerten um 22 bis 25 °C und selten über 30 °C — die Ostsee sorgt für eine willkommene Brise, die die Hitze dämpft. Die Winter sind kühl bis mild, mit Höchstwerten um 2 bis 4 °C und Frosttagen; an der Küste bleibt es milder, im Binnenland kann es kälter werden.
Der Niederschlag reicht von rund 550 mm im Binnenland (Regenschatten) bis über 700 mm an der Küste. Eine Besonderheit ist die Ostsee als Wärmespeicher: im Herbst und frühen Winter hält sie die Küste wärmer, was zu ausgedehnten Nebellagen und Spätwärme führt. Im Frühling kühlt sie umgekehrt die Küste länger, was den Frühling an die Küste später kommen lässt als ins Binnenland. Eine weitere Eigenheit sind die kalten Nordostwinde im Winter, die aus Russland und Skandinavien Frost und Schnee bringen.
Welche Städte und Räume prägen das Wetterbild?
Schwerin ist die Landeshauptstadt und liegt im westlichen Binnenland; das Wetter ist hier kontinentaler als an der Küste — wärmere Sommer, kältere Winter. Rostock ist die größte Stadt und liegt direkt an der Ostsee; das Wetter ist hier maritimer — gemäßigter, windiger und nebliger. Stralsund, Greifswald und Wismar sind alte Hansestädte an der Küste mit ähnlich maritimem Klima.
Die Inseln Rügen, Usedom, Poel und Hiddensee sind eigene Wetterzonen — windiger, sonniger im Sommer (Usedom ist die Sonneninsel) und nebliger im Herbst. Die Mecklenburgische Seenplatte mit Neubrandenburg, Waren und Güstrow ist das landschaftliche Herz des Landes und hat ein Übergangsklima, das im Sommer warm und im Winter kühl-kontinental ist. Wer von der Küste ins Binnenland fährt, merkt die klimatische Verschiebung innerhalb von ein bis zwei Stunden.
Wann kommt welches Wetter in Mecklenburg-Vorpommern?
Der Frühling kommt an der Küste später als im Binnenland, weil die Ostsee die Luft länger kühlt; die ersten warmen Tage sind meist im Mai. Der Sommer ist mild und ideal für die Ostseestrände — Höchstwerte um 22 bis 25 °C und selten über 30 °C, mit einer frischen Brise und langen Tageslichtzeiten.
Der Herbst ist an der Küste oft sonnig und trocken — die Ostsee gibt ihre Wärme ab und sorgt für stabile Spätsommergefühle; der Altweibersommer ist hier besonders schön. Der Winter ist kühl und schneearm an der Küste, im Binnenland kälter mit Schnee und Frost. Für Skifahrer ist MV nicht der Ort; für Winterwanderungen an den weiten Stränden und in der Vorpommerschen Boddenlandschaft dagegen umso mehr.
Regionalklima: redaktionell aufbereitet nach Daten des Deutschen Wetterdienstes und geografischer Lage. Die aktuelle Vorhersage oben stammt aus dem DWD-ICON-Modell über Open-Meteo.
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